Zauberhut – Theater am Stadthafen

Posted in: , - Jun 14, 2013 12 Comments

Das Theater auf der Warnow – eine Vision für Rostock

Ein neues, ein spektakuläres Theater für Rostock! 50 Meter hoch aus Glas und Stahl, stabil auf Pfählen in der Warnow ruhend – das könnte ein neues Stück Rostock sein. Heimstatt für unser Theater aber auch für Gastronomie und Entertainment verbunden mit ökologischer Nachhaltigkeit. Solarsegel sorgen für den Strom, die Warnow für die Heizung. Durch die Lage auf dem Wasser hat dieses Projekt zusätzlich das Potential, eine neue Verbindung in der Hansestadt herzustellen: eine direkte Verbindung vom Stadthafen nach Gehlsdorf!

Was denken Sie über dieses Projekt? Ihre Meinung interessiert uns sehr!
Pressemitteilung vom 11.06.2013
Pressemitteilung Zauberhut

Der „ZAUBERHUT“ – Das Theater in Rostock

Seit Jahren gibt es eine sehr interessante und angeregte Diskussion über die Entwicklung eines Theaterstandortes. Zu den bisher vorliegenden Ansichten und Vorschlägen wollen wir einen weiteren zur Diskussion hinzufügen.

Was hätte der Standort Besonderes:

Er erweitert die Stadt auf dem Wasser, gleichzeitig verbindet er die Altstadt an dem einen Ufer mit den sanierten Silos, mit dem AIDA-Neubau, der Holzhalbinsel und auf der anderen Seite mit dem Ufer von Gehlsdorf. Es entsteht eine neue Achse, die seit Jahrzehnten diskutiert wird. Parkplätze für die Betreibung des Theaters und auch der anderen Nutzungen sind in den Abendstunden durch die Parkhäuser AIDA, Holzhalbinsel und die Parkplätze in der Altstadt vorhanden. Die HMT (Hochschule für Musik und Theater Rostock) ist in unmittelbarer Nähe sowie auch die Theaterwerkstätten. Mit diesem Neubau auf dem Wasser gäbe es die Chance einer neuen Identifikation und eines Symbols für die international offene zukunftsorientierte Stadt Rostock. Der Standort hätte gleichzeitig keinen Konflikt mit vorherigen Nutzungen. Es gibt keine.

Wie könnte es funktionieren?

Das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Hansestadt einigen sich über die Grundstücksfrage. Infrastruktur, wie Straßen und Brücken, sowie die eigentliche Fläche werden vom Land und der Stadt für die Investition zur Verfügung gestellt. Die Investition selbst erfolgt im Rahmen eines Private Partnership-Projektes.

Nach Fertigstellung des Rohbaus wird die Fläche, die für die Theaternutzung vorgesehen ist, der Stadt zur Verfügung gestellt. Sie wird quasi Teil einer sich dann bildenden Eigentümergemeinschaft. Neben dem Theater entsteht eine Flaniermeile mit Gastronomie, Kleinkunst, Gauklern, Straßenbühnen sowie Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Auch die Energieversorgung könnte an diesem Standort besonders sein. Das Medium Wasser, welches den „ZAUBERHUT“ umgibt, hätte in ausreichendem Maße Energie, die zusammen mit Solarstrom eine hocheffiziente Wärme- und Klimatechnologie möglich machen würde.

Die hier dargestellte Ideenwelt soll Anlass sein, das Theater als eine besondere Einrichtung im Hinblick auf die Kunst- und Kulturszene, aber auch verbunden mit ihrer großen Chance für die zukunftsorientierte Entwicklung von Rostock zu diskutieren. Auch der Name „ZAUBERHUT“ soll für tägliche Überraschungen an diesem Ort und für Neugier, für Begeisterung unserer Gäste, aber auch für spektakuläre Aufführungen, die die Rostocker begeistern, stehen. Das Projekt Theater selbst ist eine Herausforderung für eine ganze Stadt und jeden Einzelnen, für die der „ZAUBERHUT“ ein Angebot sein kann.

Pressespiegel

Bericht von TV Rostock

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Interview auf TV Rostock

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12 Kommentare to “Zauberhut – Theater am Stadthafen”

  1. Antworten Andrea Bärnreuther says:

    Eine geniale Idee und zugleich eine notWendige im buchstäblichen Sinne. NotWendig weil Rostock nichts dringender benötigt als eine Aufbruchstimmung und weil jetzt fünf Jahre vor der 800-Jahrfeier der Hansestadt Rostock und sechs Jahre vor der 600- Jahrfeier der Universität Rostock, die 2018/19 gemeinsam das Doppeljubiläum begehen, der ‘kairos’ – i.e.der richtige Zeitpunkt – gegeben ist, um zu handeln und die vernachlässigte Lage der Stadt am Wasser sichtbar zu machen.

    Die Hamburger HafenCity lässt erahnen, um welches Entwicklungspotenzial sich Rostock brächte, würde es den Blick zurück in die Geschichte nicht durch den Blick nach vorne ergänzen. Dass Kunst, Kultur und Wissenschaft als Bewegungsformen des Denkens und der Wahrnehmung in besonderem Maße dazu prädestiniert sind, die notwendigen Prozesse des Umdenken im Umgang mit Klima- und Energiefragen, Fragen der alternden Gesellschaft, Fragen der Medizin etc. zu begleiten, ist ebenso unstrittig wie ihre Bedeutung als Standortfaktor für die Wirtschaft.

    Gerade in einer so stark von Zahlen und ihrem Diktat beherrschten Zeit brauchen wir Visionen und Symbole, an denen sich unsere Wahrnehmung und unser Denken entzünden kann, Symbole, die unsere Imagination in Bewegung setzen und unser Denken zum Tanzen bringen. Hic Rostock hic salta. Die Zeit ist reif für neue Formen gemeinsamer Anstrengung und die Bündelung aller Kräfte. Nehmen wir dies wahr! Es steht außer Frage, dass jeder seinen Beitrag dazu leisten kann.

  2. Antworten Claudia Essert says:

    Eine absolut geniale Idee und wunderschön.
    Leider sehen solche Entwürfe immer sehr kalt aus, nur Stein und Glas und vielleicht ein bischen langweiligen Rasen. Warum der Boden immer komplett versiegelt werden muss verstehe ich nicht.

    Die Hafencity in Hamburg ist der beste Beweis. Dort entwickeln sich erst jetzt wieder Zonen, die man auch anschauen mag. Der Supermarkt, der Sand aufschüttet und Liegestühle aufstellt, damit man den gekauften Snack gleich verzehren kann oder Gastronomie, die die Flächen mit Kübeln und Sitzgelegenheiten belebt.
    Aber im Winter bleibt die Steinwüste. Was spricht eigentlich dagegen auch mal einen Sandweg und ein paar Bepflanzungen mit vorzusehen?

    Ich glaube vielen Menschen würde es leichter fallen dann auch eine innovative Idee zu akzeptieren.

  3. Antworten Martin Dostal says:

    Einfach genial, genauso wie schon die nicht umgesetzte Vision vom arosa Resort und der leider nicht 1:1 umgesetzten Visionen vom Strandläufer und f-media. Das braucht Rostock, um wieder etwas zu bieten, das es nicht schon gibt. In Verbindung mit den Detailvorschlägen meiner Vorrednerin wäre das ein dermaßen attraktiver Ort, der alles bisher in Rostock geschaffene in den Schatten stellt.

    BTW: Sie sollten wirklich mal mit Stift und Papier nach Heiligendamm fahren und da so östlich vom Ensemble Ihre Fantasie für ein Strandzentrum arbeiten lassen. ;-)

  4. Antworten frank bönisch says:

    Ich sage nur, baut das Theater auf der Warnow!!! Was Attraktiveres kann es für Rostock nicht geben.
    Dieser Bau wäre ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Stadt. Und was die Kosten anbelangt, macht Hamburg sich großartige Gedanken um die Kosten seines Neubaus an der Elbe?
    Mit diesem Theater würde Rostock an ungeahntem Ansehen gewinnen. Gigantisch, endlich mal eine Idee, die Rostock so richtig voran bringt. BAUEN!!!

  5. Antworten Erika Rißmann says:

    Der Zuckerhut ist eine sehr schöne Idee, aber noch schöner wäre es, wenn bei diesem Projekt gleichzeitig eine Brücke über die Warnow von Gehlsdorf zur Stadt realisiert würde. Seit den 20-er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist immer mal wieder eine Brücke von Gehlsdorf zur Stadt im Gespräch gewesen. Bis heute quält sich der Verkehr aus dem Nordosten über eine einzige Brücke, und
    wehe , wenn es einen Unfall oder Reparaturen auf der Brücke gibt!.
    So könnte man das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und aus Gehlsdorf gäbe es sicher keinen Gegenwind.

  6. Antworten Luke H. says:

    Ich bin der Meinung, dass Rostock dieses “Bauwerk” nicht benötigt. Erstmal ist es dort total fehl am Platze und desweiteren sieht es nicht aus wie ein “Zauberhut”, sondern wie eine Zitronenpresse. Und wer braucht eine überdimensionale Zitronenpresse? Ich weiß Ästhetik ist subjektiv. Meiner Meinung nach verschandelt dieses Ding das Stadtbild! Rostock ist eine Stadt mit schönen alten Häusern, Kopfsteinpflasterstraßen und keine Stadt, die solche Glasmonster braucht! Es reicht schon das Motel1 am Schröderplatz und die dunkle graue Gasse von dort zum Hauptbahnhof!
    Ich hoffe, dass sich die Bürgerschaft weiterhin nicht bei dem Herrn Lochotzke meldet und 50 Millionen Euro für eine Presse für Zitronen verprasst!

  7. Antworten Tim says:

    Wahnsinn!!! Als gebürtiger Rostocker kann ich nur sagen endlich mal jemand der den Mumm und die nötige Kreativität hat unserer Stadt ein weiteres Highlight und Wahrzeichen zu setzen.
    Die Lage ist perfekt, nicht nur für einen Theaterneubau, sondern ebenso um das Stadtzentrum näher an den Nordosten zu rücken. Hier wird eine Brücke gebaut, die nicht nur die Stadtteile, sondern auch Kultur, Erlebnis und Freizeit verbindet.
    Ich fühle mich jetzt schon magisch angezogen von diesem Zauberhut :)
    Seit einer gefühlten Ewigkeit kriegt die Bürgerschaft es nicht auf die Reihe sich über einen Standort und Neubau zu einigen….und da kommt plötzlich jemand mit der Idee das Theater einfach aufs Wasser zu setzen…Wie geil ist das denn bitte!?
    Also unbedingt bauen!!! Rostock und die Rostocker haben es verdient daß mal etwas Großes passiert!!!

  8. Antworten Hollien says:

    Wie ist der Stand der Dinge zu diesem Projekt?
    Wäre doch schön wenn es kommen würde

  9. Antworten Gunnar says:

    Optisch ansprechen, aber es existiert ein Theater, welches in der jetzigen Form schon bei weitem nicht ausgelastet ist und jährlich Millionen Steuergeldern verschlingt. Also warum dieser Bau?

    • Antworten Anneth says:

      Danielim 21. Jahrhundert gehts um Transformation, gings nicht immer darum?Ja unser demokratisches System ist fetfhesagren. Ist vielleicht auch aus bildungstechnischer Sicht eher eine Bremse als ein Wachstumsbeschleuniger. Und anstatt kleinen Betrieben die Mf6glichkeit zu geben auch grodf zu werden, werden die grodfen Firmen unterstfctzt ohne ende, das sie ja nicht pleite gehen um platz ffcr evolution zu schaffen. Also Transformation im radikalen Sinne wfcrde glaub ich keine schf6ne Zeit sein, denn sie kommt immer nur aus Zerstf6rung und Schmerz. Ja ein wenig ist unsre Hochkultur am brf6ckeln, aber noch nicht so sehr. Der Staat is ja immer der Liebe und Nette damit wir weiter schf6n Spd und Cdu we4hlen, nie sagen sich mal alle we4hlen wir mal so aus Blf6dsinn ne ganz neue Partei von Jugendlichen oder was weidf ich.Die meisten Menschen wollen Sicherheit, sie hassen Vere4nderung aus Angst, mal nicht von allem Ahnung zu haben, und doch sind sie unglfccklich. Und spielen Angstfcberwindungsspiele, anstatt aufzubrechen zu einer Transformation, die nur aus Mut dem eignen Herzen zu folgen kommen kann, der uns natfcrlich trotzdem in die Irre ffchrt, aber in eine Irre der unsicherheit und des Lernens, nicht die Sicherheit vom im Kreis laufen, jippi Motorsport, Speedring, schnell im Kreis fahren das is die Welt von Heute, frfcher sind se wenigstens noch langsam gefahren oder sogar gelaufen.

  10. Antworten Marshall says:

    Habt ihr alle den Verstand verloren? Bleibt blos weg mit diesen Dubai-Verschnitten. Wenn ihr solche Gebäude sehen wollt, dann wandert aus… ganz einfach. Sowas hat in Rostock nichts zu finden. Soll doch Herr Lochotzke seiner Kreativität in anderen Städten freien lauf lassen. In Rostock und Umgebung gibt es nicht genügend Kaufkraft, die sich dann den Eintritt nicht leisten könnten.

    Rostock wird durch solchen “Möchtegern-Visionären” total verschandelt. -.-

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