DEUTSCHE MED setzt auf Rostocker Ärzte

Posted in: DEUTSCHE MED- Mrz 02, 2004 No Comments

Ostsee-Zeitung 02.03.2004

Noch 800 qm Flächen zum Sonderpreis

Von WOLFGANG THIEL
Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die „Deutsche Med“ geht in die Endphase. Gut 11 000 Quadratmeter Glas fassen das riesige Gesundheitszentrum ein. „Diese Woche wird die Fassade fertig“, sagt Investor und Projektentwickler Dr. Harald Lochotzke. „Das Haus ist voll klimatisiert“, dennoch werde es möglich sein, Fenster zu öffnen. Ein großes Bewegungsbecken entsteht in der unteren Etage, das für die Reha genutzt werden soll. Im Sommer wird das Gesundheitshaus seine Türen öffnen. Bereits in sechs Wochen sollen die Außenanlagen gestaltet sein. „Mehr als 60 Prozent der Flächen sind vermietet“, sagt Lochotzke. Immer mehr sind von seinem Projekt überzeugt. „Es ist Zeit, dass wir das Leben hier spannender und schöner machen.“ Dabei bleibe der Patient die Nummer eins. Für die Deutsche Med entschieden hat sich der Rostocker Gynäkologe Dr. Detlef Rother. „In dem Haus wird eine Rundum-Versorgung für Patienten geboten. Diesen Vorteil möchte ich für meine Praxis nutzen“, so der Mediziner. Zum anderen sei das Gebäude sehr attraktiv. Auch Paul Rothe, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen AG, richtet in der Deutschen Med ein Sanitätshaus mit Apotheke ein. „Wenn viele Ärzte unter einem Dach ansässig sind, ist das ein großer Vorteil für Patienten.“ Davon lässt sich auch Brigitte Mahnke, Inhaberin einer privaten Hauskrankenpflege mit elf Beschäftigten, leiten. „Die Absprache kann direkt zwischen Arzt, Patienten und uns erfolgen.“ Frau Mahnke hat drei Räume angemietet und weiß, dass ihre Patienten sich auf das neue Domizil mit ihr freuen. 800 Quadratmeter Praxisfläche möchte Lochotzke, der bereits die nächste Deutsche Med für Frankfurt/Main plant, sowohl an junge als auch gestandene Ärzte für sieben Euro pro Quadratmeter vermieten (Tel.: 375 65 65). „Nur durch ein großes Netz von Ärzten können wir erreichen, dass eine Leistung erbracht wird, die auch bezahlbar bleibt“, sagt Lochotzke. „Die nach vorne denkenden, kooperativ miteinander arbeitenden Rostocker Ärzte sind das Zugpferd für die Deutsche Med.“ Sie werden hier von bürokratischen Zwängen entlastet. Das Zentrum biete die optimale Basis für die Zusammenarbeit von Krankenhausärzten und niedergelassenen Medizinern. „Die Mieter finden unter anderem ein komplettes IT-Netz vor, das sie nutzen können“.

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