Großer Schritt zum integrierten Gesundheitssystem

Posted in: DEUTSCHE MED- Jun 03, 2003 No Comments

Ostsee-Zeitung 03.06.2003

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Mit 2012 Luftballons und einer 15 Tonnen schweren Stahlbrücken- Konstruktion wurde gestern auf der Baustelle der Deutschen Med Richtfest gefeiert. Projektentwickler Dr. Harald Lochotzke wirbt leidenschaftlich für den notwendigen Brückenschlag zwischen Arzt, Patient und Krankenkasse. Seine Idee für die Deutsche Med: ein integriertes Gesundheitssystem, ein Netz von Niederlassungen hochspezialisierter Ärzte. Auf 14 000 Quadratmetern ist Platz für 20 Praxen unterschiedlicher Fachrichtungen, ambulante Operationssäle, Fitness- und Wellnessbereich, Akademie für traditionelle asiatische Medizin, Apotheke, Sanitätshaus und vieles mehr. Das Bild des Brückenschlags erklärte Lochotzke, Bauherr des 30-Millionen-Euro-Objektes, so: „Die Deutsche Med wird Ärzten und Patienten Möglichkeiten geben, die sie noch nie hatten.” Und weiter: „Wir werden bei der Inbetriebnahme im Juni kommenden Jahres das deutsche Gesundheitssystem optimieren. Denn am Ende steht ein großes Ziel: Das Leben ist schön.” Als einer der ersten Mediziner, die in das Gebäude einziehen werden, stellte sich Dr. Thomas Merten vor. Der in Rostock niedergelassene Neurochirurg sieht hier große Chancen: „Die Deutsche Med ermöglicht eine Versorgung des Patienten, die fächerübergreifend ist. Die Grenzen zwischen ambulant und stationär werden aufgehoben.” Zur bisherigen Auslastung des Gebäudes sagte Lochotzke: „Die Zielstellung ist nicht, sofort ein volles Haus zu haben. Wir wollen bei den Mietflächen Reserven für hochkarätige Ärzte vorhalten.” Bester Laune erzählte er: „Wir müssen den Banken dankbar sein, dass sie diese Vision mitgehen und uns ihr Vertrauen schenken.” Grund zum Feiern also, auch für prominente Gäste wie Fernseh- Moderatorin Eva Herman und Star-Architekt Helmut Jahn.
JENNY KATZ

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